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Vereinsüberblick


"Sommerturnier um den Ludwig Schirner-Pokal"
2005

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Sommerturnier-Abschlußbericht von Hans-Gerhard Neuberg:

Nordhalben gewinnt den Ludwig-Schirner-Pokal

Michelau und Coburg punktgleich auf den weiteren Plätzen

Zu einem spannenden Finish kam es in der letzten Runde des Ludwig-Schirner-Pokals im Schachkreisverband. Im Fernduell zwischen Nordhalben und Michelau sowie den Coburgern, die in Kronach antreten mussten, waren dabei die Nordhalbener etwas favorisiert. Zwar siegte Coburg etwas glücklich in Kronach, konnte aber aufgrund der schlechteren Wertung keinen Vorteil mehr daraus ziehen und wurde schließlich Dritter. Die Michelauer wuchsen jedoch über sich hinaus: Grüner und Schaller, der erstmals Stefan Wunder besiegen konnte, sicherten den Korbstädtern ein Unentschieden, doch reichte es letztlich „nur“ zum zweiten Platz hinter dem FC Nordhalben, der die bessere Feinwertung aufweist. Durch die Niederlage rutschte KSK III auf den 6. Platz, der dennoch eine Überraschung ist. Der SK Weidhausen schob sich nach dem 3:1-Sieg gegen Steinwiesen I nach vorne, ebenso wie der Kronacher SK I, der der SG Sonneberg eine hohe Niederlage beibrachte – beide Mannschaften belegen in der Schlusstabelle die Ränge 4 und 5. Einen ausgezeichneten siebten Platz errang Nordhalbens zweite Garnitur, die sich gegen den TSV Oberlauter knapp durchsetzen konnte. Hinter Steinwiesen I belegt Kronach II aufgrund des Sieges gegen Steinwiesen II mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis den 9. Platz noch vor der SG Sonneberg, die hinter Oberlauter auf Platz 11 abschloss. In den Vergleichen auf den hinteren Plätzen kam die SSV Burgkunstadt nicht über ein Unentschieden beim Coburger SV II hinaus, während Windheim II gegen den TSV Untersiemau unter die Räder kam. Auch ein Sieg gegen den SC Ebersdorf nutzte SF Windheim I nichts mehr, da man wegen der schlechtesten Feinwertung auch in der Schlussabrechnung auf dem letzten Platz verblieb.

Herausragende Spieler des Turniers waren unter anderem Horst Wunder (FC Nordhalben) und Edwin Bessarab (Coburger SV), die beide eine Leistung von über 2300 DWZ erzielten, wodurch der Coburger seine Wertungszahl um sensationelle 128 Punkte verbessern konnte.

- hn -

 

 


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